Zur Entlastung der Schulen stockt das Land Tirol die Mittel für die administrative Assistenzen an den Tiroler Pflichtschulen weiter auf und erfüllt damit eine Forderung von Personalvertretung und Gewerkschaft.
• Die Administrative Assistenz wird im Laufe des Jahres 2025 verdoppelt
• Das Land Tirol investiert weitere 650.000 Euro für das Schuljahr 2024/25
• Assistenz schafft Entlastung für Schulleitungen und Lehrpersonen
An den Pflichtschulen müssen Schulleitungen die Administration in der Regel alleine organisieren, dabei sind in den vergangenen Jahren immer mehr Aufgaben dazugekommen. Seit Herbst 2023 gibt es die Möglichkeit, über den Finanzausgleich von Bund und Land kofinanzierte Sekretariatskräfte anzustellen, allerdings sind diese Mittel gedeckelt.
Aktuell unterstützen insgesamt 42 Personen (rund 23 Vollzeitäquivalente, VZÄ) in 30 Gemeinden als administrative Assistenzen die Arbeit in den Tiroler Pflichtschulen. Durch das Angebot der Kinder Bildung Tirol gem. GmbH werden Tirols Lehrer:innen und allen voran Tirols Schulleiter:innen an Pflichtschulen unterstützt und entlastet. Dies ermöglicht es dem pädagogischen Personal an den Tiroler Pflichtschulen, sich ihrer Kernaufgabe zu widmen und die Bildung der kommenden Generationen sicherzustellen.
Um diese Maßnahme nicht nur langfristig abzusichern, sondern auf immer mehr Gemeinden und Schulen Tirols auszuweiten wurden nun auf Initiative von Bildungslandesrätin Dr. Cornelia Hagele durch die Tiroler Landesregierung weitere finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Dafür werden die finanziellen Mittel um weitere 650.000 Euro vonseiten des Landes für das Schuljahr 2024/25 aufgestockt. Dadurch kann beinahe eine Verdoppelung des administrativen Personals erreicht werden.
Mit dieser Aufstockung der finanziellen Mittel erfüllt die Tiroler Landesregierung eine zentrale Forderung der Personalvertretung und Gewerkschaft.